Rodewisch: In einem spannenden Wettkampf bei der Landeseinzelmeisterschaft im Judo der Altersgruppe U13 in Rodewisch haben sich die Judoka des JC Crimmitschau und des JSV Werdau am vergangenen Wochenende tapfer geschlagen. Nach einer harten Qualifikation bei der Bezirksmeisterschaft vor 14 Tagen, standen sie nun vor der Herausforderung, sich gegen Konkurrenten aus ganz Sachsen zu behaupten. Insgesamt nahmen 33 Vereine mit 194 Startern an dem Turnier teil, darunter auch der JC Crimmitschau und der JSV Werdau, die die Region würdig vertraten. Trotz des starken Wettbewerbs gelang es einigen jungen Kämpfern, sich erfolgreich zu platzieren. Thea Viertel und Wilhelmine Rädel vom JC Crimmitschau erkämpften sich beide den dritten Platz in ihren jeweiligen Gewichtsklassen. Besonders bemerkenswert war dabei Theas Leistung, da sie ihren ersten Kampf verlor, aber sich beeindruckend bis zur Bronzemedaille durchkämpfte. Abdullah Sultanov zeigte ebenfalls eine starke Leistung, indem er es bis ins Halbfinale schaffte. Dort musste er sich jedoch geschlagen geben und verpasste knapp den Einzug ins Finale. Im Kampf um den dritten Platz konnte er seine Form nicht ganz abrufen und landete letztendlich auf dem fünften Platz. Aiden Loos und Svenja Jahn kämpften ebenfalls tapfer, auch wenn sie dieses Mal nicht auf dem Treppchen landeten. Der JSV Werdau war mit sechs Startern vertreten, wobei Robert Franz unter starker Konkurrenz das maximale Ergebnis erzielte und sich ebenfalls den dritten Platz erkämpfte. Mathew Schlütter verpasste aufgrund eines verlorenen ersten Kampfes die Chance auf mehr, kämpfte jedoch mit einem beherzten Comeback um die Bronzemedaille und stand am Ende des Tages auf dem Treppchen um diese in Empfang zu nehmen. Kira Müller gelang es mit knappem Vorsprung in die Finalrunde einzuziehen und trotz des Widerstands der späteren Siegerin ebenfalls den dritten Platz zu erreichen. Für Tom Mocker, Malte Winkler und Carlos Möckel vom JSV Werdau waren die Gegner dieses Mal zu mächtig, dennoch sammelten sie wichtige Erfahrungen für zukünftige Wettkämpfe. Insgesamt zeigten die jungen Judoka aus der Region eine beeindruckende Leistung und kämpften mit großem Einsatz um ihre Platzierungen. Die Teilnahme an solchen Meisterschaften bietet nicht nur die Möglichkeit, sportlich zu wachsen, sondern auch wertvolle Erfahrungen für das weitere Training und die persönliche Entwicklung zu sammeln.
Chemnitz: Am vergangenen Wochenende fand in Chemnitz die Bezirksmeisterschaft der Altersklasse U13 statt, bei der sich junge Judokas aus dem Bezirk Chemnitz in spannenden Wettkämpfen messen und die Tickets für die Qualifikation der am 04.05.2024 stattfindenden Landeseinzelmeisterschaft konnten. Unter den Teilnehmern traten auch die Athleten des JC Crimmitschau und des JSV Werdau an, die sich mit beeindruckenden Leistungen für die bevorstehende Landesmeisterschaft qualifizierten. Thea Viertel vom JC Crimmitschau dominierte in ihrer Gewichtsklasse mit vier Siegen und sicherte sich verdient den ersten Platz. Emma Kreher, ebenfalls vom JC Crimmitschau, erkämpfte sich mit fünf Siegen und einer knappen Niederlage den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landeten gleich fünf Teilnehmer: Emilia Kreher, Wilhelmine Rädel, Svenja Jahn, Abdullah Sultanov und Aiden Loos. Auch erwähnenswert sind die Leistungen von Konrad Dietrich, Selma Seifert und Jonas Gerstner, ebenfalls vom JC Crimmitschau, die trotz fehlender Platzierung mit ihrem kämpferischen Einsatz beeindruckten und großen Respekt verdienten. Auch der JSV Werdau konnte mit einer starken Vorstellung aufwarten. Alle sechs Starter des Vereins sicherten sich mit ihren Platzierungen das Ticket zur Landesmeisterschaft, was einen bemerkenswerten Erfolg für die Werdauer Judokas bedeutet. Der Wettkampftag war geprägt von aufregenden Duellen und beeindruckenden Leistungen. Die Trainer und Eltern der Teilnehmer feuerten ihre Schützlinge enthusiastisch an, als sie sich mit Siegen bis ins Halbfinale kämpften. Besonders spannend gestaltete sich das Vereinsduell zwischen Malte Winkler und Tom Mocker im Halbfinale, welches Tom für sich entscheiden konnte, während Malte sich mit der Bronzemedaille trösten konnte. Aber auch andere junge Judokas des JSV Werdau kämpften sich bis ins Finale. Die jüngste Teilnehmerin, Kira Müller, überraschte mit einer herausragenden Leistung und sicherte sich den Sieg und damit den ersten Platz in ihrer Gewichtsklasse. Tom Mocker gelang es, seinen Gegner im Finale zu bezwingen und ebenfalls den ersten Platz zu erkämpfen. Auch Mathew Schlüter und Robert Franz aus Werdau zeigten beeindruckende Leistungen und sicherten sich Silbermedaillen. Den Abschluss machte Carlos Möckel, der trotz seiner noch begrenzten Erfahrung mutig kämpfte und mit einem Sieg sowie zwei knappen Niederlagen einen respektablen dritten Platz erreichte. Die Bezirksmeisterschaft in Chemnitz war somit nicht nur ein Wettkampf um Medaillen, sondern auch ein Beweis für den Kampfgeist und das Talent der jungen Judokas aus der Region. Wir dürfen gespannt sein, wie sie sich bei der bevorstehenden Landesmeisterschaft präsentieren werden.
Halle/Saale: Am vergangenen Wochenende fand in Halle/Saale ein besonderes Judo-Turnier statt, das nicht nur den sportlichen Ehrgeiz, sondern auch den generationsübergreifenden Zusammenhalt innerhalb der Judo-Community feierte. Unter den Teilnehmern glänzten Mara Herzog vom JSV Werdau und Melissa Öhler vom Judo-Club Crimmitschau mit bemerkenswerten Leistungen, die die Vielfalt und das Talent im Judo-Sport unterstrichen. Das Turnier, das Teil der jährlichen Judo-Wettkampfserie ist, lockte Judo-Begeisterte aus verschiedenen Altersgruppen und Erfahrungsniveaus an. Von den Anfängern, bis hin zu den erfahrenen Wettkämpfern reichte das Spektrum der Teilnehmer. Geladen waren Sportler aller Altersklassen, von U9- Ü50. Mara Herzog zeigte ihr Können auf der Matte und erkämpfte sich den respektablen dritten Platz in ihrer Gewichtsklasse. Mit Entschlossenheit und Technik überzeugte sie nicht nur ihre Gegner, sondern auch die Zuschauer. Ihre Leistung spiegelte den Geist des Judo wider, der nicht nur körperliche Stärke, sondern auch mentale Ausdauer und taktisches Geschick erfordert. Ebenso beeindruckend war der Auftritt von Melissa Öhler, die sich trotz starker Konkurrenz den fünften Platz sicherte. Mit ihrem Engagement und ihrer Beharrlichkeit auf der Matte zeigte sie, dass Erfolg im Judo nicht nur durch Siege, sondern auch durch persönliche Entwicklung und den Willen zum Durchhalten definiert wird.
Adorf: Vor zwei Wochen wurden in Crimmitschau die Bezirkseinzelmeisterschaften der Altersgruppe U18 und U21 durch den Judo Club Crimmitschau ausgerichtet. Die BEM ist das Qualifikationsturnier für die Landeseinzelmeisterschaft, welche am gestrigen Tag in Adorf ausgetragen wurde. Es standen sich bei dem Turnier die Erst- bis Drittplatzierten der jeweiligen Sportbezirke gegenüber um die nächste Qualifikation, das Ticket zur Mitteldeutschen Meisterschaft zu erkämpfen. Für den JC Crimmitschau traten in der Altersklasse U18 Collin Keßler, Gustav Träger und Damien Kretzschmar an. In der Gewichtsklasse -66kg startetet Damien mit einem Freilos und kämpfte sich danach Runde um Runde ins Finale. Hier unterlag er seinem Dauerkontrahenten Luis Burmeister von Judo Holzhausen. Damit stand er am Ende des Tages auf dem zweiten Platz des Treppchens und erkämpfte sich das Ticket zur MDEM in Rudolstadt. In der gleichen Gewichtsklasse schaffte Collin bis ins kleine Finale. Im Kampf um Platz drei unterlag er jedoch seinem Gegner und holte sich einen dennoch guten 5. Platz. In der Gewichtsklasse bis 73kg kämpfte sich Gustav Träger von Beginn an souverän durchs Turnier. Auch er kämpfte bis ins Finale seiner Gewichtsklasse und unterlag denkbar knapp seinem Gegner. Er freute sich trotzdem über die Silbermedaille und die Qualifikation zur MDEM. In der Altersklasse U21 standen zwei Damen des JCC auf der Tatami um sich ein Ticket zur MDEM zu sichern. Selina Lewandowski und Melissa Öhler starteten beide in der Gewichtsklasse -70kg. Selina kämpfte sich auf den dritten Platz und bekam somit die Bronzemedaille. Melissa Öhler musste sich im kleinen Finale nicht gegen ihre Kontrahentin durchsetzen und erkämpfte sich somit den 5. Platz. Am Ende des Tages wurde der beste Techniker des Turniers geehrt. Diesen Titel im Bereich der männlichen Sportler sicherte sich Damien Kretzschmar vom JC Crimmitschau. Hierzu einen besonderen Glückwunsch. Die Mitteldeutsche Meisterschaft findet in 14 Tagen im thüringischen Rudolstadt statt. Hier treffen die jeweils 1.-3. Platzierten der Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen aufeinander. Gekämpft wird um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
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