Oelsnitz/Vogtl.: Ein beeindruckendes Teilnehmerfeld von 160 Judokas versammelte sich in Oelsnitz, um die Bezirksmeister in der Altersklassen U15 und den Erwachsenen zu ermitteln. Nach den Sommerferien und den ersten intensiven Trainingseinheiten zeigten die Sportler hervorragende Leistungen, die ihre Trainer positiv stimmten. Besonders für die Judokas unter 15 Jahren bedeutete das Turnier den Auftakt zu einer Reihe von Qualifikationen bis zur Mitteldeutsche Meisterschaft. Die Organisatoren hatten im Vorfeld nicht mit einem so großen Zuspruch gerechnet und mussten kurzfristig eine dritte Matte aufbauen, um einen reibungslosen Ablauf des Turniers zu gewährleisten. Auch die beiden Judosportvereine JSV Werdau und JC Crimmitschau entsandten Sportler zu diesem Turnier. Der JC Crimmitschau war mit drei Judokas in der Altersklasse U15 vertreten. Dwayne Kretzschmar erkämpfte sich in seiner Gewichtsklasse die Goldmedaille, während Bernice Fafetino Silber und Farah Mekni Bronze gewannen. Am Nachmittag übernahmen die Erwachsenen die Tatami. Nach der Siegerehrung der U15 startete ihre Meisterschaft. Richard Eisel und Thomas Pfeiffer vom JSV Werdau gingen als Anwärter für das Podium in den Wettkampf. Richard begeisterte mit einer breiten Palette an Stand- und Bodentechniken und gewann das Finale mit einer beeindruckenden Festhalte kurz vor Schluss. Thomas Pfeiffer, der sich ruhig und kraftvoll präsentierte, musste sich nach einer Halbfinalniederlage mit Bronze zufrieden geben, sicherte sich diese jedoch mit einem sehenswerten Konter. Insgesamt standen fünf Crimmitschauer Judokas bei den Erwachsenen auf der Matte. Selina Lewandowski kämpfte sich mit viel Energie zur Silbermedaille, während Manfred Stürz mit seinen 55 Jahren im kleinen Finale Bronze gewann. Trotz der jüngeren Konkurrenz hielt er sich souverän und freute sich über den dritten Platz. Damien Kretzschmar und Melissa Oehler holten ebenfalls Bronze. Collin Kessler trat in einer höheren Gewichtsklasse an, konnte sich jedoch nicht durchsetzen.
Adorf: Der Auto-Gyra-Cup im Judo der Altersklassen U11 und U13 lockte am vergangenen Wochenende 160 junge Judokas aus Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg nach Adorf. In einem spannenden Turnier zeigten die Nachwuchsathleten des JC Crimmitschau ihr Können und lieferten beeindruckende Kämpfe auf der Tatami ab. Besonders erfolgreich war Thea Viertel, die sich den ersten Platz in ihrer Gewichtsklasse sicherte und damit die Goldmedaille gewann. Auch die Zwillinge Emma und Emilia Kreher, Selma Seifert, Wilhelmine Rädel und Luca Schwabe zeigten starke Leistungen und belohnten sich jeweils mit Silbermedaillen. Melissa Bärwolf, die als jüngste Teilnehmerin (eigentlich U9) in das Turnier gestartet war, erkämpfte sich in ihrer Altersklasse die Bronzemedaille und bewies damit eindrucksvoll, dass auch die Jüngsten im Feld nicht zu unterschätzen sind. Jonas Gerstner komplettierte das erfolgreiche Abschneiden mit einer weiteren Bronzemedaille. Konrad Dietrich und Niklas Krüger verpassten das Podium knapp, konnten sich jedoch über respektable fünfte Plätze freuen.Der Auto-Gyra-Cup bot den jungen Judokas eine hervorragende Gelegenheit, wertvolle Wettkampferfahrung zu sammeln und sich mit Gegnern aus verschiedenen Bundesländern zu messen. Die starke Ausbeute an Medaillen zeigt, dass der Nachwuchs gut aufgestellt ist und mit viel Einsatz und Talent in die Zukunft blickt.
Crimmitschau: Das vergangene Wochenende war für den JC Crimmitschau ereignisreich und von sportlichen Erfolgen geprägt. Die Frauenmannschaft des Vereins kämpfte am Samstag in den eigenen Hallen um den letzten Kampftag der Verbandsliga und erzielte einen respektablen fünften Platz. Insgesamt mussten vier Mannschaftskämpfe ausgetragen werden, bei denen die Crimmitschauer Judokas auf starke Konkurrenz aus sechs weiteren Mannschaften trafen. Zu den teilnehmenden Teams gehörten der PSV Leipzig, TSV Lichtenberg, SV Sachsenwerk, Leipziger Sportlöwen und der JSV Rammenau. Trotz erheblicher gesundheitlicher Einschränkungen innerhalb des Teams konnte die Mannschaft eine starke Leistung abliefern. Der Chemnitzer PSV ging aus den Kämpfen als Sieger hervor und sicherte sich den ersten Platz. Für den JC Crimmitschau bedeutet der fünfte Platz einen Ansporn, im nächsten Jahr neu und gestärkt anzugreifen und sich weiter zu verbessern. Am Sonntag ging es für zwei Judokas des JC Crimmitschau weiter nach Bochum zur offenen Kata-Meisterschaft des NRW-Verbandes. In der Disziplin Nage-no-Kata zeigten die Athleten Selina Lewandowski und Paul Kießling ihr Können und sicherten sich den vierten und fünften Platz. Die Differenz zum dritten Platz war dabei äußerst knapp, was die hohe Qualität ihrer Darbietungen unterstreicht. Besonders erfreulich war auch die Leistung von Damien Kretzschmar, der sich beim internationalen Tuzla-Cup in Berlin einen beeindruckenden siebten Platz erkämpfte. Dies war sein erster Wettkampf in der Gewichtsklasse -73 kg und der Altersklasse U18, was seinen Erfolg umso bemerkenswerter macht. Der fünfte Platz in der Verbandsliga, die knappen Platzierungen bei der Kata-Meisterschaft und Damiens Leistung in Berlin spiegeln das Engagement und den Kampfgeist der Judokas wider. Das Wochenende war somit nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit und den Teamgeist des JC Crimmitschau.
Werdau: Am vergangenen Wochenende trafen sich 251 Mädchen und Frauen aus 43 Vereinen zum 18. Mädchenpokal in Werdau. Das Turnier war nicht nur ein Beweis für die Begeisterung und das Können im Judo, sondern auch eine Bühne für besondere Geschichten und herausragende Leistungen. Eine dieser Geschichten schrieb die Familie Müller vom Gastgebenden Verein, dem JSV Werdau. Was als einfache Anmeldung der Kinder Ben und Kira zum Judo begann, entwickelte sich zu einer gemeinsamen Leidenschaft der gesamten Familie. Über einen Elternkurs fanden auch die Eltern Gefallen am Sport. Nach nur einem Jahr intensiven Trainings konnten Mutter Dajana und Tochter Kira bei einem Wettkampf gemeinsam triumphieren. Beide gewannen ihr jeweiliges Finale und erkämpften sich die Goldmedaille – ein bewegender Moment für die Familie und ein Highlight des Turniers. Neben der Familie Müller gab es viele weitere beeindruckende Leistungen zu bestaunen. Auf vier Matten zeigten die Teilnehmerinnen aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern attraktives und spannendes Judo. Der JC Crimmitschau trat mit neun Sportlerinnen bei dem Turnier an. Die jungen Judoka und Frauen des Vereins konnten sich gegen starke Konkurrenz behaupten und mehrere Medaillen mit nach Hause nehmen. In der Altersklasse U11 glänzte Selma Seifert und sicherte sich die Goldmedaille. Ihre herausragende Leistung und ihr kämpferischer Einsatz machten sie zur verdienten Siegerin ihrer Kategorie. Emma Kreher zeigte in der U13 eine hervorragende Leistung und kämpfte sich bis ins Finale vor. Am Ende durfte sie sich über die Silbermedaille freuen. Svenja Jahn erkämpfte sich in der U13 die Bronzemedaille und demonstrierte dabei ihre technische Versiertheit und Ausdauer. Auch Hannah Schleese (U15) und Paulina Voitel (U13) überzeugte in ihrer Alters- und Gewichtsklasse und konnten sich eine Bronzemedaille sichern. Bei den Frauen erkämpfte sich Selina Lewandowski die Silbermedaille. In den voll besetzten Gewichtsklassen erkämpften sich Saskia, Farah und Fabienne jeweils den fünften Platz. Trotz der starken Konkurrenz zeigten sie Durchhaltevermögen und Kampfgeist. Die Mannschaftswertung entschied der JV Ippon Rodewisch mit 49 Punkten für sich, gefolgt vom Chemnitzer PSV (41 Punkte) und dem PSV Freital (36 Punkte). Die Teams aus Werdau und Crimmitschau platzierten sich unter den besten zehn Mannschaften. Der 18. Mädchenpokal in Werdau war somit ein großer Erfolg und zeigte einmal mehr die Faszination und die verbindende Kraft des Judo-Sports.
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